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Phönix II ein Remis geschenkt

DWH – SG Phönix Wildau II 2:2 (1.Mannschaft, 1.Kreisklasse)

Im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit kam unsere Erste nur zu einem Remis, weil man es verpasste eine Wildauer Elf in der zweiten Halbzeit den Gnadenstoß zu versetzen. Das Topspiel zweier Aufstiegskandidaten hielt definitiv was es versprach und der Gast kam gleich gut in die Partie. Pit Grätz prüfte in der Anfangsphase unseren Torwart Brian Päplow gleich zweimal. Auf der anderen Seite ging es schnell über Ludwig und Engelage, doch Wildaus Keeper Danilo Fleischer parierte, genauso als er schon getunnelt wurde und Kevin Lemke auf das lange Eck zielte, wo Fleisscher erneut blitzschnell unten war. Zum Überfluss fiel danach das 0:1. Jonas Just traf mit einem sehenswerten Fernschuss zur Führung der Gäste, die aber immer unverdienter wurde. Wir erzielten nämlich durch Tobias Weiland den Ausgleich. Er zog von der linken Seite in den Strafraum und als Fleischer auf einen Pass in den Rückraum spekulierte, schob Weiland den Ball einfach in die Lücke rein in den Kasten. Vor der Pause kochten dann die Emotionen hoch. Phönix-Kicker Pit Grätz flog wegen zweier überharter Fouls mit der Ampelkarte vom Feld und diese Überzahl wurde prompt ausgenutzt. Paul Ludwig chippte den Ball schön in den Lauf von Kevin Lemke und der tat das gleiche über den Torwart der Phönix-Reserve zum 2:1-Halbzeitstand. Groteskes sahen die Zuschauer im zweiten Abschnitt. Wildau nur noch hinten drin, bedacht keine Klatsche zu bekommen und der DWH versuchte sich wie beim Handball die Lücken zu erspielen. So war immer wieder Fleischer im Mittelpunkt, der überragend das Pfund von Paul Ludwig über die Latte lenkte und den Kopfball Björn Heimer ebenfalls hielt. Zudem schoss Dominik Engelage aus der Drehung knapp vorbei. Angetrieben von einem sehr starken Mike Karolat, gaben die in Unterzahl kickenden Wildauer aber nie auf und auch die Verletzung von Dominik Adam zog den Gast nicht runter. Und wenn man von Dotsch nicht ausgeknockt wird, wartet man auf eine Chance. Die ergab sich per Freistoß und Morris Marten Wiechert schoss diesen an Freund und Feind vorbei ins lange Eck zum Ausgleich ein. Am Ende ein bitteres Remis in einem für die Zuschauer aber rassigen Spiel was Alles versprach, was vor der Partie erhofft wurde. Wenn Dotsch und Wildau II aufeinandertreffen, dann gibt es zumeist Spektakel. Wir müssen nur eines lernen und das ist kaltschnäuziger vor dem Tor zu werden, um nächste Woche das Derby gewinnen zu können.

 

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