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Wer oben steht, gewinnt solche Spiele

SV Grün-Weiß Großbeeren II – DWH 2:5 (1.Kreisklasse Dahme/Fläming)

Nach einem mehr schlecht als rechten Auftritt, kommen unsere Fußballer dennoch mit einem augenscheinlich deutlichen Erfolg aus Großbeeren zurück in die Heimat. Schnell ging man durch Paul Ludwig in Führung, bis sich dann schon zwei Gelegenheiten für Lars Noack boten, doch war Brian Päplow einmal zur Stelle und auch das Glück, dass die Kugel am Kasten in der Szene danach vorbei rollte. Mit einem Tor der Marke Uwe Seeler per Hinterkopf, glich Phillip Dahm aber doch verdient aus. Ja und dann gehst du in einer brenzligen Phase wieder mit viel Dusel in Führung. Dominik Engelages Freistoß trudelte von der linken Seite an alle Akteure vorbei ins lange Eck zur 2:1-Halbzeitführung. Da man sich lieber verbal mit Gegenspielern duellierte anstatt Fußball zu spielen, war der Vorsprung das einzig Positive am ersten Abschnitt. Als nach einer Stunde Kevin Lemke seinen völlig verdutzten Gegenspieler unerwartet das Leder abjagte und Paul Ludwig servierte, sahen wir nach dem 3:1 schon als sicherer Sieger aus. Die Hausherren lieferten aber tolle Moral und es war Lars Noack mit einem Schulbuch-Kopfball, der wieder Hoffnung auf dem Eichenhügel aufkeimen ließ. Es war ein ruppiges Spiel, wo es eben in den Zweikämpfen schepperte. Den Hahn zu drehte Dominik Engelage zehn Minuten vor Schluss zum 4:2. Einen Befreiungsschlag ließ Falk Schröder im Zentrum clever passieren, sodass Engelage freie Bahn hatte und einschoss. Der Wiederstand war also gebrochen auf Seiten der Reserve aus Großbeeren. Frust tat sich dann auch noch auf, als Tim Krieger nach einem überharten Foul auf Kniehöhe gegen Weiland vorzeitig duschen gehen konnte. Er verpasste dann noch den Kopfballaufsetzer zum 5:2 von Antonio Pilgrim, der den Freistoß von Kevin Lemke so mustergültig verwerten konnte. Wir gewinnen dreckig, aber am Ende verdient. Dennoch sollte sich die Disziplin auf dem Platz mal wieder in Respekt für Mit und Gegenspieler umschlagen. Erster sein aus sportlicher Sicht reicht nicht, man muss es auch menschlich sein, denn nur so erreicht einem die absolute Anerkennung.

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