Ganz bitterer Sonntag für unseren DWH. Du spielst eine brutal starke erste Halbzeit, machst die Tore nicht und dann verlierst du nach der Pause und dem 0:1 den Kopf. Die Hausherren wollten erst einmal Kontrolle zu Beginn übernehmen und mussten wie wir früh verletzungsbedingt auswechseln. In Grün und Weiß musste Falk Seide raus, was uns natürlich Energie auf der Außenbahn nahm. Nach dem ersten Abschluss von Paul Knabe, übernahm unser Team jedenfalls durch viele Ballgewinne und durch Unordnung in der Hintermannschaft des RSV das Zepter. So bediente Cutrino den rechts enteilten Louis Harm, dessen Schuss aber am Kasten vorbei flog. Nun war es Kilian Flöter mit zwei Kopfballchancen nach Flanke von Toni Mruck und später nach Freistoß von Erik Peters, der treffen hätte können. Besonders der zweite Ball muss einfach rein. Auch der Lupfer von Erik Schröder auf das Tornetz hätte durchaus von Erfolg gekrönt sein können. So gehst du mit einem guten Gefühl, aber eben ohne Führung in die Kabine. Mit Start der zweiten Hälfte und einer taktischen Umstellung, waren die Hausherren drin und Paul Knabe prüfte gleich einmal Philipp Perl. Als Erik Peters dann nach einer eigenen Ecke und einem langen Schlag der Hausherren bei der Ballannahme gegen Knabe nicht gut aussah, konnte der Waltersdorfer seinen Sturmpartner Dennis Meng auf der halblinken Position anspielen und der zirkelte das Ding sehenswert zum 1:0 in den Knick. Nun tat man sich schwer nochmal wirklich einen Schritt mehr zu machen. Auch die Wechsel waren alles andere als zielführend. Paul Knabe war so viel freier in der Spielgestaltung und kaum noch zu halten. Er konnte Meng zum 2:0 bedienen und zirkelte später einen Freistoß zum 3:0 ins Dotscher Tor. Dann wurde es in der Nachspielzeit noch einmal wild. Sascha Riefschneider gab erst Erik Peters eine mit, wo Mario Lehmann schon die Rote Karte geben hätte müssen. Als der Waltersdorfer aber weiter aggressiv zu Werke ging und noch Manuel Pohl eine wischte, wurde er folglich vom Platz gestellt. Wegen eines unnötigen Foulspiels fast mit dem Schlusspfiff, handelte sich auch unser Spieler Manuel Pohl die Ampelkarte ein.

Langsam wird es immer enger für unser Team. Allmählich benötigen wir händeringend Punkte, um nicht noch tiefer in den Strudel zu geraten. Gegen Teupitz Groß/Köris soll es dann endlich im nächsten Heimspiel klappen.

#nurderdwh💚🤍

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