Mit ganz schweren Beinen sollte unsere Erste nach einem anstrengenden Wochenende das Trainingslager mit dem Test gegen die Gäste aus dem Nuthe-Urstromtal beenden. Man merkte von Beginn an die fehlenden Leichtigkeit, auch wenn das Tempo was beide Teams gingen ordentlich war. Die erste Möglichkeit sollte dann auch gleich das 1:0 sein. Neuendorf spielte auf der rechten Seite Paul Ludwig frei und der schoss die Pille ins lange Eck. Per Doppelschlag stellte man dann auf 3:0. Erst wartete Engelage ruhig bis Erik Peters ihn hinterlief, spielte ihn dann frei und unser Abwehrmann konnte nur per Foulspiel im Strafraum gestoppt werden. Den fälligen Elfer versenkte Dominik Engelage gewohnt hart und sicher zum 2:0. Als die SG 1910 dann nach dem Anstoß wieder aufbauen wollte und wir druckvoll anliefen, jagte Dennis Jacobi seinem Gegenspieler die Kugel ab, lief auf den Keeper zu und versenkte zum 3:0. Dominik Engelage und Erik Schröder ließen weitere Chancen liegen, um das Ergebnis noch höher zu stellen. Das Tor fiel aber auf der anderen Seite, als Yannick Bode das Ding mit dem ersten gefährlichen Torschuss vor der Pause verkürzte. Nach dem Seitenwechsel stand eine fast komplett andere Dotscher Truppe auf dem Platz. Lediglich Jacobi, Engelage, Neuendorf und Mruck blieben auf dem Feld. Letzterer knallte erst einmal einen Freistoß aus zentraler Position an die Latte. Aber auch auf der anderen Seite sollte das Aluminium zittern, als ein Woltersdorfer nach einer Ecke den Stiefel in die Flugbahn hielt. Man hatte anscheinend Spaß am testen der Beschaffenheit unserer Tore. Kevin Lemke nickte so nämlich einen Flankenball von Mruck an den Pfosten. Trotzdem wurde es immer zerfahrener und die Woltersdorfer immer druckvoller, weil sie einfach mehr Power hatten gegen Ende der Partie. Einmal rettete Francesco Cutrino per Kopf für den geschlagenen Perl und dann war unser Keeper nach einem abgefälschten Schuss unten und hielt. In der Schlussminute schloss dann Marcel Banicke noch einen ansehnlichen Angriff zum Anschlusstreffer ab. Der kam er aber zu spät und unser Team schleppte sich völlig platt über die Ziellinie.

Vier Trainingseinheiten seit Freitag in den Knochen, heute nochmal 90 Minuten geknüppelt und neue Erkenntnisse gesammelt. Nächste Woche wird wieder geschufftet und dann reisen wir in sieben Tagen zum nächsten Test nach Baruth.